Carlos Carima, © Dianelis Alejandra Castañeda Jaen

Biografie

Carlos Carima ist ein in Angola geborener Maler, der in Köln, Duisburg lebt und arbeitet. Als Malerei-Absolvent mit Auszeichnung der Hochschule für Bildende Künste Essen nahm er 2023 an der Residenz Art Toll in Bedburg-Hau teil. Zu seinen jüngsten Ausstellungen zählen Afro German Art in der Galerie der Künstler:innen des BBK München, Schere-Stein-Papier im BBK Kunstforum Düsseldorf, das Mboa-Festival im Dietrich-Keuning-Haus Dortmund sowie seine Soloausstellung Black Magic Realism bei DokxDoks in Köln. In seiner Solo-Performance „Spirituality and Quietness“ am Schauspielhaus Dortmund (2023) setzte er sich mit Erinnerungskörpern und kollektiver Heilung auseinander.

Carimas Malerei konzentriert sich auf figurative Darstellungen abstrakter Schwarzer Körper. Seine Arbeiten folgen einer neuen Tradition des Schwarzen magischen Realismus, die über reine Repräsentation und Spiritualität hinausgeht. Sie enthalten autobiografische Elemente, und ihre farbliche Ausdruckskraft dient als Vermittlung zwischen der Ahn:innenwelt und der irdischen Realität. Die dargestellten Figuren tragen ihre eigene Identität in sich und bewahren ihre eigene Würde. Sie sind Wesen, deren Leben in der Zukunft liegt – hervorgeholt aus inneren Bildarchiven und Familienalben und auf der Leinwand wiederbelebt.

Im Jahr 2025 wurde Carima für den Kunstförderpreis „Junge Positionen NRW“ der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 nominiert, der herausragende Nachwuchskünstler:innen der nordrhein-westfälischen Kunsthochschulen auszeichnet.